Businessplan – Der Start in eine erfolgreiche Gründung

Businessplan – Der Start in eine erfolgreiche Gründung

Businessplan – Der Start in eine erfolgreiche Gründung
Gründungszuschuss, Kredite, zinsgünstige Förderdarlehen, Zuschüsse und Bürgschaften. Für alle diese Dinge benötigen Sie zwingend einen Businessplan. Und nicht umsonst ist der Businessplan eines der wichtigsten Instrumente im Rahmen der Existenzgründung. Bei der Erstellung eines Businessplans werden Sie gezwungen, sich Gedanken über Ihre Strategie, Ihre Leistungen und Ihre Markteintrittsstrategie zu machen. Durch die Erstellung der Rentabilitätsvorschau und des Liquiditätsplans erhalten Sie realistische Vorstellungen davon, welche Kosten auf Sie kommen und wie viele Umsätze Sie überhaupt erwirtschaften müssen, um kostendeckend zu arbeiten.
 
Doch was gehört alles rein in einen Businessplan? Wie umfangreich muss er sein? Welche Fehler sollte man vermeiden? Und wie soll das Ganze überhaupt strukturiert sein?

Umfang eines Businessplans:
Der Umfang eines Businessplans hängt selbstverständlich von der Komplexität Ihrer Idee ab. Für eine Kleingründung sind sicher weniger Seiten nötig, als für eine deutschlandweite Franchisekette. Ein Umfang von 20 bis 40 Seiten inkl. Anhang ist sicher eine realistische Größe, insbesondere wenn Sie Bilder, Lebenslauf und Quellen beifügen.
Inhalte eines Businessplans:

Zusammenfassung:
Bringen Sie Ihre Idee kurz, knackig und aussagekräftig auf den Punkt. Bitte nicht mehr als zwei Seiten lang!

Das Unternehmenskonzept:
Wie sieht Ihre Idee genau aus und warum sind Sie die richtige Person zur Umsetzung? Was ist Ihre Zielsetzung und Ihre Motivation? Welche Rechtsform ist angedacht? Werden Sie Einzelkämpfer sein oder planen Sie mit Personal? Welcher Standort ist geplant und warum? Mit welchen Partnern werden Sie zusammenarbeiten?

Produkte und Dienstleistungen:
Beschreiben Sie Ihr Angebot. Und bitte ohne Fachchinesisch. Die Leser Ihres Geschäftsplans werden es Ihnen danken. Wie soll die Preispolitik aussehen? 

Markt und Wettbewerb:
Wer wird Ihre Leistungen in Anspruch nehmen? Gibt es genügend potenzielle Käufer? Wer tummelt sich noch auf dem Markt? Wie werden Sie sich von diesen abheben? Lesen Sie mehr in der Rubrik Markt und Wettbewerb.

SWOT-Analye:
Wo sind Ihre Stärken? Wo sind Ihre Schwächen? Welche Chancen und welche Risiken ergeben sich?

Vertriebs- und Marketingstrategie:
Wie wollen Sie Kunden gewinnen? Welche Vertriebswege wählen Sie? Welche Marketinginstrumente setzen Sie in welcher Form ein? Welche Kosten kommen auf Sie zu?
Maßnahmenkatalog:
Was müssen Sie bis wann und in welcher Reihenfolge erledigen? Was müssen Sie alles tun, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen? Schreiben sie alle Maßnahmen chronologisch auf. Zeigen Sie Mut zur Strukturiertheit!

Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung:
Welche Umsätze wollen Sie erwirtschaften? Mit welchen Produkten. Wie hoch sind Ihre Margen? Welche Kosten kommen auf Sie zu? Was ist mit Personal, Material, EDV, Telefon, Zinsen, Steuern? Wie zahlen Ihre Kunden? Können Sie es sich erlauben, den Kunden ein Zahlungsziel einzuräumen? Wie müssen Sie Ihre Rechnungen begleichen? Was benötigen Sie, damit Ihnen nicht gleich zu Beginn die Luft ausgeht? Mehr zum Thema Rentabilitätsplanung und Liquiditätsplanung erfahren Sie unter den weiterführenden Links.

Investitionen:
Was müssen Sie kaufen, bevor Sie richtig loslegen können? EDV, Einrichtung, Maschinen etc.

Kapitalbedarf und Finanzierung:
Woher kommt das ganze Geld für die Dinge, die Sie kaufen müssen, bevor Sie loslegen können? Bringen Sie selbst die finanziellen Mittel auf? Oder sollte die Bank aushelfen? Sind Investoren das Mittel der Wahl oder reicht ein Mikrokredit?

Fazit:
Abschließendes Statement Ihrerseits bzw. des Erstellers des Geschäftsplans (Unternehmensberater etc.). 

Anhang:
Hier kommt alles rein, was der Leser nur bei ausdrücklichem “Wunsch nach mehr” lesen wird: Lebenslauf, Quellen, Studien, Werbematerialien, Detailinformationen etc.